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Wellnessproducts > Lichttherapie

Was bringt die Zeitumstellung auf die Sommerzeit wirklich?

Ursprünglich standen Spargründe hinter der Idee, im Frühling die Uhren um eine Stunde vor zu stellen. Die Uhrzeit im Winter entspricht eigentlich der Normalzeit. Bei der Umstellung auf Sommerzeit spricht man auch von der Umstellung auf 'DST - Daylight Saving Time'. Sind die Tage nämlich auf diese künstliche Weise länger, hilft uns das, weniger Energie zu verbrauchen. In jüngster Zeit mehren sich aber die Stimmen, die die Zeitumstellung auf DST ernsthaft hinterfragen. Denn längst schon beschäftigen uns auch die Folgen der Zeitumstellung für unser Wohlbefinden.
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Auswirkung der Umstellung
Wie Forschungen gezeigt haben, sind die Veränderungen für den Körper, die mit der Zeitumstellung im Sommer und dann auch wieder im Winter jeweils einhergehen, gar nicht so gering. Effektiv fällt die Umstellung unserer inneren Uhr ziemlich schwer. Die Zeitumstellung ist jeweils wie ein Mini-Jetlag, der sich auf unseren Schlaf und das Wohlbefinden auswirkt. Ein deutsches Forschungsteam (Kantermann et al) bezog in seine Studie 55.000 Personen ein und befragte sie auch zu ihrem Schlafrhythmus.

Studie zur Zeitumstellung
Eines der Ergebnisse der Studie war, dass sich der Schlafrhythmus an freien Tagen, z.B. am Wochenende an dem Morgengrauen zur Normalzeit orientiert (d.h. wie im Herbst und Winter), aber nicht an dem zur Sommerzeit. Sowie wir unsere Uhren aber um eine Stunde zurück stellen, unterbricht das die Beziehung zwischen innerer und äusserer Uhr wieder. Das gleicht dann einer Reise in eine Zeitzone mit einer Stunde Zeitverschiebung. Dadurch melden sich Symptome, die auch beim Jetlag vorkommen: reduzierte Schlafdauer, gestörte Schlafqualität, Tagesschläfrigkeit und Beeinträchtigungen unserer Leistung.

Finnische Forschung
Auch finnische Forscher griffen das Thema auf und untersuchten in zwei aufeinanderfolgenden Jahren eine Gruppe von 10 Personen 10 Tage lang rund um die Umstellung auf die Sommerzeit. Dabei zeigte sich, dass die Umstellung auf die Sommerzeit die Schlafdauer um eine Stunde und die Schlafqualität um 10% reduzierte. Interessanterweise wirkt sich die Umstellung auf die Sommerzeit anders aus als die Umstellung auf die Normalzeit im Herbst, abhängig davon, welcher Chronotyp man ist: eher ein Frühaufsteher oder ein Spätaufsteher. Frühaufsteher haben im Herbst mehr Schwierigkeiten mit der Umstellung, während Spätaufsteher eher unter der Umstellung auf die Sommerzeit leiden. Dieses Ergebnis spiegelte sich auch in der Kantermann-Untersuchung.

Tipps für eine leichtere Umstellung
Immerhin gibt es ein paar nützliche Tipps, die auf der Wirkung von Licht zu bestimmten Tageszeiten basieren, und die Zeitumstellung erleichtern können:

1. Versuchen Sie in der Woche der Umstellung auf die Sommerzeit, jeden Abend ein bisschen früher ins Bett zu gehen. Bereits ein paar Minuten pro Tag können die eine Stunde ausgleichen, die Sie durch die Zeitumstellung verlieren.

2. Setzen Sie sich an den Abenden, die der Umstellung auf die Sommerzeit voraus gehen, möglichst keinem Tageslicht mehr aus, da Tageslicht am Abend Ihre innere Uhr in die falsche Richtung, nämlich zurück zum Tag lenkt.

3. Tanken Sie an den Tagen gleich nach der Zeitumstellung möglichst viel Tageslicht am Morgen. Das hilft Ihnen, Ihre innere Uhr auf den Tag einzustellen.

4. Wenn Sie sich an den Tagen nach der Umstellung auf die Sommerzeit müde fühlen, machen Sie Spaziergänge und tanken Sie Tageslicht, statt ein Nickerchen zu machen oder zu viel Koffein zu sich zu nehmen.
Publiziert am 17.09. von Thomas Toernell