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Wellnessproducts > TENS gegen Schmerzen

Durchblutungsstörungen

Mit zunehmendem Alter ist auf den Körper besonders zu achten. Eine an sich natürliche Veränderung der Blutgefässe, die in zunehmendem Alter an Elastizität verlieren und sich verengen, kann unter Umständen zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Was unter dem Sammelbegriff Durchblutungsstörungen zusammengefasst ist, kann aber Menschen jeden Alters betreffen.

© Herbie - Fotolia.com
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Rechtzeitig vorbeugen
Das Gefährliche daran ist, dass Beschwerden meist erst dann auftreten, wenn es sich bereits um eine Durchblutungsstörung in fortgeschrittenem Stadium handelt. Daher ist Vorbeugung besonders wichtig.

Komplexer Blutkreislauf
Unser Körper ist mit unzähligen feinen Äderchen durchzogen, die von den Hauptadern abzweigen, um unsere Haut, Muskeln, das Gewebe oder innere Organe mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Auch für den Transport und Austausch von wichtigen Substanzen zu den Organen und ins Gewebe ist das Blut verantwortlich. Es handelt sich um ein komplexes Transportsystem mit dem Herz als Pumpe, dessen Funktionsstörungen unterschiedliche aber auch folgenschwere Auswirkungen haben können. Der Sauerstoffbedarf ist nämlich je nach Organ oder Körperbereich unterschiedlich, manche Organe können viel länger ohne Sauerstoff auskommen als andere.

Folgen von Sauerstoffmangel
Tritt aber ein Sauerstoffmangel auf, da das jeweilige Gebiet nicht ausreichend durchblutet ist, kommt es unmittelbar zu Funktionsstörungen in diesem Bereich. Der Vorgang kann zwar meist wieder rückgängig gemacht werden, er kann aber auch so weit fortschreiten, dass der jeweilige Körperteil abstirbt. Dieses Risiko betrifft zum Beispiel das sogenannte Raucherbein.

Lebensgefährliche Erkrankungen
Durchblutungsstörungen können aber auch zu besonders schweren, lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Durch die Unzahl an arteriellen Bahnen im Körper können Durchblutungsstörungen theoretisch überall im Körper auftreten. Vor allem Männer sind betroffen und die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung nimmt mit dem Alter zu.

Akute Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen treten entweder akut auf oder entwickeln sich langsam (chronisch). Bei akuten Durchblutungsstörungen kommt es zu heftigen Schmerzen im betroffenen Bereich. Ausgelöst werden diese durch einen abrupten Arterienverschluss durch ein abgeschwemmtes Blutgerinnsel oder eines, das sich auf einer bereits bestehenden arteriellen Plaque in kurzer Zeit bildet. Ist zum Beispiel das Bein betroffen, wird es weiss und kalt. Es schmerzt sehr stark und der Puls lässt sich nicht finden. Eine akute Durchblutungsstörung sollte möglichst schnell behandelt und das Gefäss innerhalb von wenigen Stunden wieder geöffnet werden.

Chronische Durchblutungsstörungen
Den chronischen Durchblutungsstörungen liegt zum Beispiel eine Arterienverkalkung (Arteriosklerose) zugrunde. Davon sind oft Arme und Beine betroffen, was auch als periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) oder Schaufensterkrankheit bezeichnet wird.

Auffällige Gehpausen
Die Schaufensterkrankheit trägt ihren Namen aufgrund von Schmerzen in den Beinen, die die Betroffenen immer wieder zu Gehpausen veranlasst. Die Schmerzen sind je nach betroffenem Bereich aber unterschiedlich, und machen sich bei chronischen Durchblutungsstörungen unter Umständen erst nach Jahren bemerkbar, nämlich dann, wenn der Blutfluss bereits stärker beeinträchtigt ist. Sie steigern sich mit fortschreitendem Stadium, an dessen Ende sogar die Amputation des betroffenen Körperteils stehen kann.

Koronare Herzkrankheit
Besonders häufig sind auch Durchblutungsstörungen, die zur koronaren Herzkrankheit führen. Die koronare Herzkrankheit ist eine Folge von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Wenn dieser einen Sauerstoffmangel erleidet wird das auch als Ischämie bezeichnet. Sie äussert sich durch Schmerzen in der Brust, die in Arme und Magen ausstrahlen können und das Gefühl vermitteln, nicht richtig atmen zu können, oder als beengender, angstauslösender Brustschmerz, der ein Zeichen für Herzinfarkt sein kann.

Häufige Ursache: Arterienverkalkung
Bei leichten koronaren Durchblutungsstörungen treten die Schmerzen nur bei körperlicher Anstrengung auf, bei stärker ausgeprägten auch schon bei normaler Belastung. Durchblutungsstörungen am Herzen entstehen fast immer durch Arterienverkalkung.

Weitere Symptome
Neben den Schmerzen gibt es für Durchblutungsstörungen in den Armen oder Beinen auch noch andere Anzeichen: Kälte, Blässe, fehlender Puls, Muskelschwäche bei Belastung, Wunden oder Geschwüre heilen schlechter oder gar nicht mehr ab.

Plazentare Durchblutungsstörungen
Ein ebenfalls riskanter Fall sind plazentare Durchblutungsstörungen. Die Plazenta ist ein Gewebe, das während der Schwangerschaft in der Gebärmutter entsteht und unter anderem für die Versorgung des Embryos mit Nährstoffen und Sauerstoff verantwortlich ist. Ein Sauerstoffmangel besonders gegen Ende der Schwangerschaft kann die Entwicklung des noch ungeborenen Babies schwer beeinträchtigen oder auch zu Frühgeburt führen.

Mitwirkende Faktoren
Wie kann es überhaupt zu Durchblutungsstörungen kommen? Die Medizin kennt eine Reihe von Faktoren, die die natürliche Blutzirkulation beeinträchtigen. Dazu zählen Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht, Bluthochdruck, ungesunder Stress, erhöhte Blutfette und Diabetes mellitus, aber auch Kälte und emotionale Belastung wie beim Raynaud-Syndrom (siehe dort).

Weitere Ursachen
Zu den Ursachen von Durchblutungsstörungen zählen neben der Arterienverkalkung auch noch niedriger Blutdruck, Gefässentzündungen und Gefässverschlüsse durch Blutgerinnsel oder eingeklemmtes Material, das sich in der Blutbahn befindet und eine Embolie bildet. Der Arterienverkalkung selbst liegen verschiedene Faktoren zugrunde. Vorbeugen lässt sich erwiesenermassen durch Verzicht auf Rauchen, ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung.
Behandlung
Es gibt eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, die von einer ganzen Menge an Medikamenten über die Dehnung der Engstelle bis hin zur Operation reichen. In jedem Fall wird versucht, einer weiteren Verengung vorzubeugen. Mithilfe von Medikamenten lassen sich vor allem die Faktoren behandeln wie zum Beispiel bei Diabetes mellitus, oder die Fliesseigenschaften des Bluts verbessern, die Durchblutung verbessern oder auch die Schmerzen lindern. Auch Bewegungstherapien und Bäder haben sich bewährt. Schwere Fälle machen unter Umständen medizinische Eingriffe erforderlich.

Einsatz von Elektrotherapie
Bei Durchblutungsstörungen hilft auch Elektrotherapie, ein Verfahren aus dem Bereich der Naturheilkunde, das auf sanfte Weise körpereigene Vorgänge nutzt, um Schmerzen zu lindern oder die Durchblutung zu verbessern. Dabei werden mittels Elektroden Gleich- oder Wechselströme durch die Haut an bestimmte Nerven geleitet. Das fühlt sich wie ein sanftes Kribbeln an.

TENS zur Durchblutungsverbesserung
Bewährt hat sich in diesem Bereich seit nunmehr 20 Jahren die TENS-Therapie, die zumeist als Schmerztherapie eingesetzt wird, aber auch zu einer Durchblutungsverbesserung führt. TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation, die durch die Haut (transkutan) erfolgt, dabei aber im Unterschied zur Akupunktur die Haut nicht durchsticht.

Einfach anzuwenden
Die Methode ist einfach zu handhaben: mit einem entsprechenden TENS-Gerät zur Steuerung der Impulsfrequenz und Intensität sowie dazu passenden Elektroden mit Elektrodenkabel, die mittels Gel oder Klebeplättchen auf der Haut fixiert werden. Die Therapie kann nach Einweisung auch direkt vom Betroffenen selbst durchgeführt werden.

Frequenz und Elektroden
Durchblutungsanregend für den gesamten Körper, aber vor allem für den behandelten Bereich wirkt TENS mit niedriger Frequenz von 2-10 Hz. Wie Untersuchungen gezeigt haben, kann TENS auch bei plazentaren Durchblutungsstörungen erfolgreich angewandt werden und hilft gleichzeitig auch bei Geburtsschmerzen. Dazu werden zwei Elektrodenpaare genutzt. Die Stimulation erfolgt bei Wehen anfangs mit niedriger Intensität über das obere Elektrodenpaar, in weiterer Folge werden auch die unteren Elektroden stimuliert. Die Durchblutung der Plazenta lässt sich dadurch erwiesenermassen erhöhen.

Publiziert am 17.09. von Eszter Langer