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Wie schützen Sie sich vor der Schweinegrippe?

Um Ihren Körper vor sich verbreitenden Grippeviren schützen zu können, ist in erster Linie Hygiene erforderlich. Dazu gibt es ganz einfache, wirkungsvolle Mittel. Dann kommt es auch noch auf den besonderen Schutz der Schleimhäute an.
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Influenza A/H1N1
Das Schweinegrippe-Virus, auch Influenza A/H1N1 genannt, hat sich in der Vergangenheit rasant ausgebreitet. Viele Länder waren darauf vorbereitet, dass eine Epidemie ausbrechen könnte und haben in aufwändiger Forschung einen Impfstoff ausgearbeitet. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, wie Sie sich vorsorglich vor der Schweinegrippe schützen können.

Ein neuer Virustyp
Was ist das Neue an diesem Virus H1N1, und wie kann man eine Ansteckung vermeiden? Bei diesem neuartigen Virus haben sich tierische und menschliche Viren im Körper eines Schweines vermischt und einen neuen Virustyp ins Leben gerufen, der auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Hohe Zahl an Todesfällen
Die Krankheitssymptome unterscheiden sich nur gering von der herkömlichen Grippe, die Zahl der Todesfälle aber hat die Weltgesundheitsorganisation WHO eine verschärfte Warnung vor dem neuen Virus aussprechen lassen. Das Virus überträgt sich vor allem auf zwei Wegen: durch Tröpfcheninfektion und durch Konkakt mit infizierten Oberflächen. Zur Tröpfcheninfektion kann es durch Husten oder Niesen kommen. Bei Kontakt mit virenverseuchten Oberflächen durch die Hände oder den Mund kann es leicht sein, dass das Virus über das Gesicht, die Augen, die Schleimhäute in den Körper gelangt.

Besonders auf Hygiene achten
Um eine Ansteckung möglichst zu vermeiden, ist Hygiene im Alltag besonders wichtig. Viren halten sich durchaus lange auf Oberflächen wie Türklinken, Einkaufswagen, Haltegriffen oder Treppengeländer. Waschen Sie Ihre Hände besonders oft und gründlich, auch nach Berührungen mit anderen Personen, nach dem Toilettenbesuch oder vor dem Essen. Verwenden Sie warmes Wasser und Seife.

Berührungen im Gesicht vermeiden
Vermeiden Sie es, mit den Händen Ihr Gesicht anzufassen oder die Augen zu berühren, das Virus kann über die Haut oder die Schleimhäute in den Körper gelangen. Verwenden Sie am Arbeitsplatz nur Ihr eigenes Geschirr, teilen Sie Ihre Kaffeetasse, Ihr Besteck, Ihre Wasserflasche mit niemand anderem. Wenn es sich vermeiden lässt, geben Sie auch niemandem die Hand zur Begrüssung.

Vorsicht in öffentlichen Räumen
Meiden Sie grössere Menschenaufkommen oder überfüllte Plätze. Wenn das nicht möglich ist, besorgen Sie einen Mundschutz und Einweg-Gummihandschuhe. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, halten Sie Abstand zu hustenden oder niesenden Menschen und vergessen Sie nicht, bei allernächster Gelegenheit Ihre Hände zu waschen. Nach dem Waschen trocknen Sie die Hände so gut wie möglich - Einwegpapiertücher empfehlen sich am besten. Verwenden Sie Einweg-Taschentücher und werfen Sie sie sofort weg. Auch nach dem Schneuzen wird Händewaschen empfohlen.

Lüften
Lüften Sie regelmässig die Räume. In schlecht gelüfteten Zimmern halten sich Viren besonders gut. Zudem kann es passieren, dass durch die Heizungsluft die Schleimhäute stark austrocknen. Deren Funktion ist aber essenziell für die Abwehr von Viren.

Vorsichtig reisen
Vermeiden Sie Reisen in Risikoländer wie Mexiko, wo das Virus seinen Ausgang nahm. Dort sind rund 3000 an der Schweinegrippe erkrankte Menschen verzeichnet. Weitere Länder, in denen sich das Virus stark verbreitet hat, sind Kanada, USA und Australien.

Impfstoffe
Es gibt bereits Impfstoffe gegen das neue Virus. Das Virus musste zunächst vollständig entschlüsselt werden, da in den Impfstoff Eiweissstoffe von genau diesem Virus eingesetzt wurden. Nur so ist das Immunsystem in der Lage Abwehrstoffe zu produzieren. In der Schweiz sind 2 verschiedene Impfstoffe gegen das neuartige Grippevirus zugelassen worden.

Risikogruppen, Gesundheitspersonal und Schwangere
Ärzte und Fachleute raten, dass sich vor allem die Risikogruppen - Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, oder deren Immunsystem geschwächt ist, wie beispielsweise HIV-Patienten - impfen lassen. Vorrangig wird die Impfung auch dem Gesundheitspersonal nahegelegt. Schwangeren Frauen sollten ein zusatzstofffreies Serum bekommen.

Mit Wirkstoffverstärker
Die Impfstoffe 'Pandemrix'(vom Britischen Hersteller GlaxoSmithKline) und 'Focetria' wurden für die Massenimpfung vorgesehen und enthalten Wirkstoffverstärker. Anders als in Deutschland darf Pandremix in der Schweiz nur beschränkt eingesetzt werden, da es quecksilberhaltige Konservierungsstoffe enthält. Focetria, das vom Schweizer Hersteller Novartis stammt, wurde von der Schweizer Zulassungsbehörde Swissmedic als weniger bedenklich eingestuft.
Die Impfung schützt aber - wie in anderen Grippefällen auch - nicht hundertprozentig vor der Krankheit. Ausserdem können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schüttelfrost oder Übelkeit auftreten.

Schweinegrippe in der Schweiz
In der Schweiz wurden bisher mehr als 850 bestätigte Fälle von Schweinegrippe gezählt, und es gab keinen durch die Schweinegrippe ausgelösten und bestätigten Todesfall. Die Betroffenen leiden unter Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, in einzelnen Fällen können auch Schnupfen, Halsschmerzen, Durchfall und Erbrechen die Folge sein.

Im Notfall
Im Fall einer Epidemie durch das Virus H1N1 in der Schweiz, kann sich die Bevölkerung an mindestens 200 Impfzentren wenden. Sollte es zu einer Epidemie oder sogar Pandemie, einer Epidemie grossen Ausmasses, kommen, ist es ratsam, Atemmasken zu besorgen. Im Falle einer Erkrankung werden für die ersten 48 Stunden Grippe-Medikamente wie Tamiflu oder Relenza verschrieben, dann sollte die Grippe wie eine herkömmliche Grippe auskuriert werden. Wenn Sie Grippesymptome an sich bemerken, wenden Sie sich auf jeden Fall an Ihren Arzt.
Publiziert am 17.09. von Eszter Langer