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Wellnessproducts > Jetlag

Tipps, um Jetlag bei Flügen von Japan in die Schweiz zu vermeiden

Ein Geheimrezept im Köfferchen, um bei der Reise von Japan in die Schweiz nicht mit langen Jetlag-Problemen zu tun zu haben - das wäre sicherlich ein Wunsch von vielen Geschäfts- und Urlaubsreisenden. Tatsächlich gibt es einige konkrete Tipps, die inzwischen auch gar nicht geheim sind, denn mit dem zunehmenden Wissen über die 'innere Uhr' des Körpers und die äusseren Einflussfaktoren wurden einige gute Lösungsmöglichkeiten gefunden, um Jetlag in den Griff zu bekommen.
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Der Zeit hinterherhinken
Wer von einer Begegnung mit dem Land der aufgehenden Sonne nach Europa zurückkehrt, legt dabei im Flug immerhin acht Zeitzonen zurück. Während es in Japan nämlich 21 Uhr ist, sind die Schweizer noch mit dem Mittagessen beschäftigt. Nachdem der Flug aber auch eine gewisse Dauer in Anspruch nimmt, kommt dieser Faktor bei der Jetlag-Kalkulation noch hinzu. Es ergibt sich nämlich kaum, dass die Flugdauer die Zeitzonenunterschiede ausgleicht. Am häufigsten ist es so, dass der Körper bei der Ankunft in der neuen Zeitzone dem Tag einige Stunden voraus ist oder ihm hinterherhinkt. Man könnte nun meinen, nachdem die Zeitzonen am Jetlag schuld sind, wäre die Abschaffung der Zeitzonen eine Lösung für das Problem. Das lässt sich aber in der Praxis nicht durchführen.

Auswirkung von Langstreckenflügen
Die Unterscheidung von den jeweiligen Zeiten je nach Ort gab es schon früher, aber die Einführung eines weltweiten systematischen Zeitzonensystems erfolgte erst 1884. Eisenbahnstrecken, die über mehrere Gebiete führten, machten eine solche Festlegung erforderlich, um die Erstellung der Fahrpläne zu vereinfachen. Seit es die Möglichkeit von Langstreckenflügen gibt, ist dieses System ebenfalls von Bedeutung. Mit einem Flugzeug kann man immerhin innerhalb eines Tages die halbe Weltkugel umfliegen. Bei einem Flug von Tokio nach Zürich zum Beispiel kommt man je nach Flug sogar noch am gleichen Tag an.

Jetlag-Symptome
Wer schon mehr als zwei Zeitzonen überflogen hat, kennt mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit die Symptome von Jetlag: Müdigkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Verdauungsprobleme können die Folgen des 'Zeitzonenkaters' sein. Aber statt den Zeitzonen die Schuld zu geben, ist es naheliegender, sich die 'innere Uhr' des Körpers genauer anzusehen, die so unmittelbar unter der Zeitumstellung leidet.

Innere und äussere Uhr
Unser Körper folgt bei der Steuerung vieler Funktionen seiner eigenen inneren Uhr, die in etwa dem 24-Stunden-Rhythmus von Tag und Nacht entspricht. Da äussere Einflussfaktoren wie Licht, Dunkelheit und Nahrungszufuhr aber ebenfalls von Bedeutung sind, funktioniert die Harmonie nur perfekt, wenn die innere und äussere Uhr im Gleichklang ticken. Sowie es da Verschiebungen von bis zu einem halben Tag gibt, steht der Körper vor einer ziemlich grossen Aufgabe. Ein Glück, dass wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt haben, dass sich Licht und Dunkelheit auch zu Hilfe nehmen lassen, um die Jetlagdauer und die Intensität des Jetlags zu reduzieren.

Abstimmung auf den Zielort
Generell gilt: dauert der Aufenthalt nur ein paar wenige Tage, lohnt es sich meist, beim 'alten' Rhythmus zu bleiben, zu dem man dann ohnehin schon bald wieder zurückkehrt. Wer sich länger am Zielort aufhält, sollte versuchen, den Körper bereits vor der Abreise auf die neue Ortszeit vorzubereiten. Die Schlafprobleme zu bewältigen und Verdauungsprobleme zu vermeiden - darauf sollte das Hauptaugenmerk bei der Jetlag-Behandlung gelegt werden. Dabei helfen eine leichte Veränderung der Schlaf- und Wachzeiten schon vor dem Flug und auch die Anpassung der Mahlzeiten auf die neue Uhrzeit vor Ort.

Wirkung von Licht und Dunkelheit
Genügend starkes Licht- oder auch eine Dunkelheitseinwirkung von aussen können dabei erfolgreich eingesetzt werden. Dabei haben sich Lichttherapielampen gut bewährt. Es braucht nämlich Licht von einer Stärke ab 2500 Lux oder am besten Aufenthalte im Freien bei Tageslicht, um die Lichtwirkung auf den Körper nutzen zu können. Zu den Zeiten, an denen Licht vermieden werden sollte, gilt es, sich möglichst wenig im Freien aufzuhalten, eine Sonnenbrille zu tragen oder - wenn es gerade auch schon die Zeit zum Schlafen ist - eine Schlafmaske zu verwenden, um für völlige Dunkelheit zu sorgen.

Vorbereitende Schritte
Wer nun aus Tokio oder Osaka in die Schweiz zurückkehrt, sollte versuchen, schon an den drei Tagen vor dem Flug jeweils eine halbe Stunde später schlafen zu gehen und sich am Abend vermehrt Licht auszusetzen. Während des Fluges lassen sich ebenfalls Vorkehrungen treffen. Stellen Sie zum Beispiel schon Ihre Armbanduhr auf die neue Ortszeit um. Das erleichtert Ihnen, sich an die neuen Essenszeiten zu halten. Wichtig ist auch, gerade vor, während und nach dem Flug eine ausreichende Wassermenge zu trinken. Ein dehydrierter Körper leidet umso mehr unter Jetlag. Am Ankunftstag ist es ausserdem gut, sich am Abend noch möglichst viel dem Tageslicht auszusetzen oder wieder das Lichttherapiegerät zu nutzen.

Genaue Lichtdosierung
Am Morgen nach dem Aufwachen sollten Sie eine Lichtexposition vermeiden. Erst im Lauf des Nachmittags bis in den Abend hinein empfiehlt sich wieder eine Tageslicht-Exposition oder die Verwendung der Lichttherapielampe.

Das handliche Valkee 2 Human Charger Lichttherapiegerät ist auf seine Wirkung bei Jetlag getestet und zugelassen. Es eignet sich hervorragend für den Transport und kann daher auch schon vor Ort in Japan verwendet werden. Es ist nicht grösser als eine Handfläche und sehr robust. Das Besondere daran: die Lichttherapie erfolgt über den Ohrkanal direkt ans Gehirn. Das gelingt einfach mit zwei Leuchtdioden an den Ohrstöpseln, sodass Sie während der Verwendung absolut mobil bleiben. Die Behandlungsdauer entspricht 12 Minuten, wobei das Valkee Lichttherapiegerät für die Lichtexpositionen am Nachmittag und Abend zum Beispiel vier Mal mit Intervallen von 2 Stunden verwendet werden sollte. Seine eigene kleine Sonne auf Reisen mit dabei zu haben, ist in dem Fall selbst bei einem Flug aus dem Land der aufgehenden Sonne in die Schweiz ziemlich praktisch.
Publiziert am 17.09. von Eszter Langer