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Stress erkennen und vermeiden

Stress hat sicher jeder schon in der einen oder anderen Form kennen gelernt. Es stimmt nämlich: Stress hat viele Gesichter. Je nachdem können auch die Folgen von Stress unterschiedlich ausfallen. Und mitunter ist gar nicht so leicht zu erkennen, dass wir schon wieder in einer Stressfalle sitzen.

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Woher kommt Stress?
Stress sitzt bereits in unserem Körper. Er ist eine erkennbare Reaktion auf bestimmte Auslöser. Zustände, die uns in Angst oder Panik versetzen, lösen eine Stressreaktion im Körper aus, die ursprünglich dazu gedacht ist, unser Überleben zu sichern. In Stresssituationen steigt der Adrenalinspiegel, wodurch wir in dem Moment leistungs- und reaktionsfähiger sind. Aber zu welchem Preis? Das zeigt sich, wenn man den Körper einem Dauerstress aussetzt. Dabei haben sich vielleicht heutzutage die Auslöser geändert, die Reaktion des Körpers ist aber noch die gleiche.

Belastende Reaktionen auf Stress
Wer kennt es nicht: bei Termindruck oder gegenüber einem Berg von Arbeit, bei dem man nicht einmal mehr weiss, wo anfangen, machen sich Fluchtgedanken bemerkbar. Die Situation wird als gefährlich eingestuft und unser Körper ist auf Flucht oder Kampf vorbereitet. Oft hetzen wir dann unter Lebensgefahr durch den Verkehr oder in letzter Sekunde in die U-Bahn. Obwohl es sich 'nur' um einen Termin handelt, den wir nicht versäumen wollen, und nicht um einen lebensbedrohlichen Feind, der uns verfolgt.

Forderungen im Alltag
Unser neuer Feind heisst nämlich Leistungsdruck. Werden wir dem nicht gerecht und sind nicht imstande, unsere Aufgaben zu erfüllen, befürchten wir Entlassung, Arbeitslosigkeit oder das Ende der angestrebten Karriere. Wirklich kämpfen oder flüchten kann unser Körper in all diesen Situationen nicht mehr. Daher staut sich die Anspannung im Körper und hinterlässt spürbare Spuren. Umso wichtiger ist eine rechtzeitige Stressbewältigung und -vermeidung, wo immer es geht, um die Gesundheit zu bewahren.
Wie wirkt sich Stress auf die Gesundheit aus?
Stress wirkt sich seelisch und körperlich aus. Die negative Wirkung der ausgeschütteten Stresshormone kann zu Herzerkrankungen, Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich und in der Folge zu Kopfschmerzen und Rückenschmerzen führen. Auch das Immunsystem leidet unter zu viel Stress, wodurch es den Körper anfälliger für Infektionskrankheiten macht. Stress kann sich auch auf den Magen schlagen. Wer sich nicht die Zeit nimmt, langsam und bewusst zu essen oder sich überhaupt gesund zu ernähren, riskiert Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüre.

Ein Teufelskreis
Wird eine erhöhte Menge an Adrenalin ins Blut ausgeschüttet, kann dies zu Schäden an den Blutgefässen führen. Nicht zuletzt sind auch die Folgewirkungen durch eine vermehrte Zunahme von Beruhigungsmitteln oder Schlafmitteln, Aufputschmitteln oder Koffein hinzuzuzählen. Schlafprobleme oder -mangel können zu Verzweiflung und Depression führen. Und das Unfallrisiko bei Menschen, die stark unter Stress stehen, ist ebenfalls erhöht.

Den Körper genau beobachten
Liest man diese Konsequenzen, möchte man natürlich alles Mögliche tun, um Stress zu vermeiden. Wenn sich die äusseren Auslöser nur schwer ändern lassen, kann man beim eigenen Körper ansetzen. Durch genaue Beobachtung der Stressreaktion und durch Steuerung dieser Vorgänge im Kopf. Lernen Sie, Stressfallen rechtzeitig zu erkennen!

Mögliche Stressfallen
Wenn Sie zum Beispiel ohnehin schon unter Termindruck stehen, nehmen Sie das Telefon nicht ab, um auch noch schnell den Anruf einer Freundin unterzubringen, die nur mal kurz 'Hallo' sagen wollte. Oder schreiben Sie nicht noch schnell eine E-Mail, weil noch zwei Minuten Zeit bis zum Termin sind. In zwei Minuten kann viel passieren: Es kann noch etwas dazwischen kommen und Sie aufhalten. Und es können vielleicht die einzigen zwei wertvollen Minuten sein, die Sie an dem Tag für eine kurze Entspannung geschenkt bekommen und nicht verschenken sollten. Entscheiden Sie ähnlich dieser Situation auch in anderen Fällen souverän und mit höchster Priorität auf Ihrer Gesundheit.

Zeit für Entspannung im Alltag
Ein weiteres Hilfsmittel ist: Entspannungsphasen in den Alltag einzubauen, wann immer sich die Gelegenheit dazu ergibt. Beim Warten auf den Autobus lassen sich leicht einige Atemübungen unterbringen. Machen Sie Gedankenreisen, die Ihnen Wohlbefinden und Entspannung bringen. Hören Sie Musik, die Sie beruhigt. Es gibt viele Formen von Entspannungsübungen, die sich ohne grossen Aufwand oder Mittel - sogar vor dem Schlafengehen - unterbringen lassen. Dazu zählen Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga und Pilates. Auch regelmässige Bewegung hilft: beim Spazierengehen entspannt ein- und ausatmen wirkt auf körperlicher und geistiger Ebene.

Publiziert am 17.09. von Thomas Toernell