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Bringen Sie Bewegung ins Büro

Büro, das heisst für viele: Sitzen, Bildschirm, Schreibtisch, Telefon und noch weitere Geräte. Das Bild muss aber durchaus kein starres Bild sein. Sogar ins Büro lässt sich Beweglichkeit bringen. Und auch saubere Luft!

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Gegen die Natur des Menschen
Der Mensch ist nicht dazu gemacht, stundenlang auf einem starren Stuhl zu sitzen. Auch ist von der Evolution nicht vorgesehen, dass Menschen durch die Bildschirmarbeit gezwungen sind, viele Stunden in relativ regungsloser Position zu verharren.

Anpassung an den Körper
Es gibt zwar schon viele Vorkehrungen, die getroffen werden können, um eine gesunde Arbeitsumgebung zu gewährleisten, dennoch ist damit das Problem Bewegungsmangel noch nicht gelöst. Es kann der Schreibtischsessel auf die ideale Höhe eingestellt und auch der Tisch darauf abgestimmt werden. Steht der Bildschirm in angemessener Entfernung, hilft das, Augen, Kopf und Nacken zu entlasten. Sogar das Licht kann auf die Bedürfnisse angepasst werden. Und doch leidet der Körper durch das lange Sitzen.

Geringe Bewegungen sind schon hilfreich
Da hilft ein beweglicher Stuhl wie der 'Swopper'. Starres Sitzen hat damit ein Ende und die Muskeln werden ähnlich aktiviert wie beim Sitzen auf einem Gymnastikball. Natürlich sind weiterhin Arbeitspausen, bei denen der ganze Körper gestreckt, bewegt und die Muskeln gelockert werden, zu empfehlen.

Zusammenwirkung von Muskeln, Bändern und Sehnen
Warum ist gerade das viele Sitzen so schädlich? Das hängt mit der Wirbelsäule zusammen, auf deren Funktionsfähigkeit wir besonders angewiesen sind. Die Wirbelsäule selbst ist mit einem Zahnradsystem vergleichbar, bei dem alle Teile gut zusammen arbeiten müssen, damit die Wirbelsäule ihre grosse Aufgabe, unseren Körper zu halten und zu stützen, erfüllen kann. Zu den einzelnen Teilen gehören die Wirbel, Bandscheiben, Muskeln, Bänder und Nerven.

Schwereren Erkrankungen vorbeugen
Übermässiges Sitzen und vor allem falsches Sitzen führt zu einer Fehlbelastung der Bandscheiben und damit zu einem vorzeitigen Verschleiss der Wirbelsäule. Langes Sitzen führt in der Folge aber auch oft zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit. Umgekehrt kommen Bewegung und Fitness im Büro nicht nur dem Körper, sondern auch der geistigen Leistungsfähigkeit und Konzentration zugute.
Licht und Luft nicht vergessen
Vitalität, Beweglichkeit und Fitness hängen nicht nur von regelmässiger Bewegung und Muskelstärkung ab. Das Wohlbefinden während der Büroarbeit ist auch durch das Licht und die Luft mitbestimmt. Wenn wir uns vor Augen halten, wie viele Stunden wir im Büro verbringen, sollten wir uns auf jeden Fall fragen, ob wir in den dunklen Wintermonaten auch genügend Licht und Energie tanken.

Tageslichtmangel ausgleichen
Wenn es morgens auf dem Weg zur Arbeit und abends auf dem Heimweg schon dunkel ist, kann der Körper negativ auf den Tageslichtmangel und die Signale an die 'innere Uhr' reagieren. Das künstliche Licht im Büro ist oft nicht ausreichend, um diesen Mangel auszugleichen. Dafür gibt es aber eigene Tageslicht-Therapielampen, die 10.000 Lux spenden und sich gut in den Büroalltag integrieren lassen.

Luftfeuchtigkeit beachten
Eine saubere Luft und auch genügend Luftfeuchtigkeit sind ebenfalls wichtig für die Gesundheit. Allzu trockene Heizungsluft kann die Schleimhäute austrocknen und die Anfälligkeit für Erkältungen und Grippe erhöhen. Dem helfen Luftbefeuchter ab, die auf die jeweiligen Bedürfnisse eingestellt werden können. Dem Risiko einer schadstoffreichen Luft hingegen helfen Luftreiniger ab, die es auch mit den Schadstoffen, die durch Kopiergeräte und Drucker emittiert werden, aufnehmen. Viele Luftreiniger sind so konzipiert, dass sie die Luft gleich von mehreren Stoffen reinigen, dazu zählen auch Pollen, Staubpartikel und Zigarettenrauch.

Bewegungstipps im Büroalltag
Sind nun alle Voraussetzungen für ein gesundes Büroleben gegeben, bleibt dennoch die Frage, wie sich noch mehr Bewegung in den Büroalltag integrieren lässt, ohne dass dies den Arbeitsablauf stört? Da gibt es gleich einige Tipps, die helfen können: Das beginnt schon beim Treppensteigen, statt den Aufzug zu nehmen. In vielen Fällen ist man zu Fuss gleich schnell wie der Aufzug. Dann können Sie sich Ihre Schreibtischumgebung auch so einrichten, dass Sie möglichst oft aufstehen müssen, um Unterlagen oder Büromaterialien zu holen, um etwas wegzuwerfen oder um zu telefonieren.

Beim Telefonieren herumgehen
Wenn es sich machen lässt, dass Sie beim Telefonieren ein wenig herumgehen, ist das auch schon ein weiterer Schritt. Mitarbeiterbesprechungen können oft auch im Stehen abgehalten werden. Vermutlich ist jeder dankbar, für einige Zeit sein Sitzfleisch zu entlasten. Wenn es sich ausgeht, bietet sich die Mittagspause ideal für einen Spaziergang an. Das bringt den Körper nicht nur ins Freie, sondern auch auf neue Gedanken, die wiederum der Kreativität und Problemlösung zugutekommen können.

Auf den Rücken achten
Ein wirbelsäulenbewusstes Verhalten lässt sich übrigens nicht nur im Büroalltag umsetzen: das gilt auch beim Autofahren, Heben, Tragen, bei Garten- und Hausarbeit, und vor allem bei jedem Sitzen. Und falls es noch dauert, bis ein Swopper, ein Sitzkeil oder Gymnastikball ins Büro kommen, gibt es hier ein paar Tipps zu richtigem Sitzen:
  • Am besten immer so aufrecht wie möglich sitzen, sodass Schulter- und Beckengürtel übereinander stehen.
  • Der Rumpf sollte mit den Oberschenkeln einen Winkel von 100° bilden, das heisst die Oberschenkel sollten leicht abfallen.
  • Die Beine stehen hüftbreit auseinander. Es ist auch für die Durchblutung der Beine sehr ungesund, die Beine übereinanderzuschlagen.
  • Die Ober- und Unterschenkel bilden einen Winkel von 90-100°.
  • Heben Sie das Brustbein leicht nach vorne und oben an und halten Sie Ihren Kopf, als wäre er eine Verlängerung der Wirbelsäule. Er sollte nicht Richtung Brust gesenkt sein.
  • Die Unterarme können Sie nach Möglichkeit locker auf die Armlehnen legen oder die Handflächen auf den Oberschenkeln auflegen.


  • Publiziert am 17.09. von Eszter Langer