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Wellnessproducts > TENS gegen Schmerzen

Rückenschmerzen, Lumboischialgien, Bandscheibenschmerzen nach Bandscheibenoperationen

Fast täglich sehen wir Menschen mit verkrampft gebeugter oder steifer Haltung, hören Beschwerden über Schmerzen im Kreuz oder im Rücken oder sind sogar selbst betroffen. Die Schmerzen treten dabei meistens im Bereich der Lendenwirbelsäule auf, seltener im Bereich der Brustwirbelsäule, und etwa ein Viertel der Rückenschmerzen gehen vom Nacken aus.
© Picture-Factory - Fotolia.com
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Häufige Erkrankung
Die Altersgruppe der 50-70-jährigen ist besonders häufig von Rückenschmerzen betroffen. Die positive Nachricht dabei ist, dass die meisten Beschwerden innerhalb von maximal zwei Wochen stark nachlassen oder gar ganz verschwinden. Schon bei unerwarteten akuten oder heftigen Schmerzen sowie bei nicht nachlassenden Beschwerden ist aber auf jeden Fall ein Arztbesuch angeraten.

Bewegungsmangel
Die Häufigkeit der Beschwerden im Rückenbereich scheint überraschend, da mittlerweile viele Vorbeugemassnahmen bekannt sind. Tatsache ist aber auch, dass mehr Menschen, die einem sitzenden Beruf nachgehen, unter Rückenschmerzen leiden, als Schwerarbeiter. Ein Taxifahrer oder Fernfahrer, eine Bürokraft oder Kassiererin können an dieser Situation nur schwer etwas ändern. Umso wichtiger wäre es, das Freizeitverhalten rückenfreundlicher zu gestalten und dabei nach Alternativen zum Sitzen vor dem Fernseher oder Computer zu suchen.

Überlastung der Wirbelsäule
Die häufigste Ursache für Rückenschmerzen ist somit im Bereich der Gelenke der Wirbelsäule zu finden. Sind diese aufgrund von Bewegungsarmut oder schlechter Haltung überbeansprucht oder stark abgenutzt, meldet sich das rasch in Form von Schmerzen. Bei den chronischen Rückenschmerzen, die meist unspezifisch sind, lassen sich die Beschwerden oft gar nicht durch einen klaren Befund klären, da der Rücken mit besonders vielen Nerven versorgt wird. Die Schmerzen können auch mehr als drei Monate anhalten.

Genaue Lokalisierung
In vielen Fällen von Morgensteifigkeit und Verspannungen werden die Schmerzen von den Betroffenen selbst oft bagatellisiert. Handelt es sich aber um einen spezifischen Rückenschmerz, können verschiedene Krankheitsbilder wie Wirbelbrüche, Bandscheibenvorfälle oder Entzündungen festgestellt werden. Auch sind Erkrankungen, die nicht von der Wirbelsäule ausgehen, die Ursache für Rückenschmerzen, wie zum Beispiel bei einer Rippenfellentzündung oder einem Zwölffingerdarmgeschwür. Verletzungen durch Unfälle, Tumorerkrankungen, Stoffwechselveränderungen, Vergiftungen und Entzündungen sind weitere Faktoren, zu denen nicht zuletzt auch Übergewicht und Rückenschmerzen während der Schwangerschaft gezählt werden können.

Verschiedene Unterteilungen
Eine Unterteilung von Rückenschmerzen unterscheidet zwischen radikulären Rückenschmerzen, bei denen eine Nervenwurzel zum Beispiel durch einen Bandscheibenvorfall gereizt ist, und zwischen pseudoradikulären Rückenschmerzen, die durch Veränderungen in den Gelenken der Wirbelsäule entstehen. Diese Schmerzen können den Nervenwurzelschmerzen ähneln, denn auch sie strahlen unter Umständen ins Bein aus, aber nicht bis in den Fuss, und sie sind keiner Nervenwurzel zuzuordnen. Zu den Ursachen von pseudoradikulären Rückenschmerzen zählen Erkrankungen wie das Facettensyndrom und 'Blockierungen' der Lendenwirbelsäule sowie muskuläre Verspannungen. Für Rückenschmerzen, die von der Wirbelsäule ausgehen, gibt es auch die Unterteilung in die drei Bereiche Halswirbelsäulensyndrom, Brustwirbelsäulensyndrom und Lendenwirbelsäulensyndrom (siehe dort).

Hexenschuss
Eine zumindest vom Namen her bekannte Form von Rückenschmerz ist 'Hexenschuss' bzw. Lumbago. Dieser meldet sich mit einem plötzlichen, meist stechenden Kreuzschmerz, der zu Zwangshaltung und starker Bewegungseinschränkung führt. Dem liegt eine Reizung der Nerven, die die Wirbelsäule versorgen, zugrunde. Bei Nichtbehandlung besteht die Gefahr, dass der akute Schmerz in einen chronischen übergeht.

Kreuzschmerzen
Reine Kreuzschmerzen melden sich, wenn das Kreuzbein-Darmbeingelenk im Bereich des Kreuzbeins und des Beckenknochens betroffen ist. Es handelt sich um eine Funktionsstörung mit Schmerzen in diesem Übergangsbereich. Betroffene klagen meist über Beschwerden besonders bei Beugung des Rumpfes in Verbindung mit einer Drehbewegung. Oder es treten Schmerzen im Bereich des Darmbeins mit unspezifischer Ausstrahlung in Beine, Gesäss, Oberschenkel, Waden oder sogar Fersen auf.

Lumboischialgie
Bei Kreuzschmerzen, die auch in die Beine ziehen, spricht man von Lumboischialgie. Diese kann verschiedene Ursachen haben, die am meisten verbreitete ist ein Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule. Das austretende Bandscheibengewebe irritiert dabei die Nervenwurzeln und führt zu Schmerzen, die sich entlang dieser Nervenbahn fortsetzen. Die unteren Rückenmarksnerven der Lendenwirbelsäule vereinigen sich nämlich zum Ischiasnerv, dem grössten Nerv im menschlichen Körper. So kommt es, dass sich die Schmerzen bis hinunter in den Fuss ziehen können.
Schmerzbehandlung erforderlich
Bei Rückenschmerzen ist es besonders wichtig, dass die Betroffenen nicht in eine Art Schmerzspirale geraten. Sie sollten durch eine entsprechende Schmerztherapie möglichst vermeiden, dass aufgrund des Schmerzes eine verkrampfte, falsche Haltung eingenommen wird, bei der die Muskeln verspannen und dies zu weiteren Schmerzen führt.

Beschwerden nach Operationen
Sollten Rückenschmerzen nach Bandscheibenoperationen auftreten, können diese besonders problematisch werden. Die Verschleisserscheinungen an Bandscheiben können nicht wirklich rückgängig gemacht werden. Somit dient eine Operation vor allem dazu, bei einem Austreten der Bandscheibe aus ihrer Form die Beeinträchtigung von Nervenbahnen zu verringern. Manchmal muss wegen der Instabilität der Wirbelgelenke eine operative Wirbelsäulenversteifung durchgeführt werden. All dies ist der Schmerzlinderung nicht unbedingt förderlich und verlangt eine eigene Schmerztherapie nach der Operation.

Schmerzlinderung und Bewegung
Eine Therapie zielt in den meisten Fällen von Rückenschmerzen vor allem darauf ab, die Schmerzen zu lindern, und die Beweglichkeit wieder herzustellen. Ruhelage und Schonung sind der Genesung nicht förderlich, im Gegenteil, sie können die Probleme noch verstärken. Regelmässige Bewegung als Ausgleich zu einseitiger Tätigkeit oder Belastung der Muskeln und des Bewegungsapparates sind essenziell, damit das muskuläre Gleichgewicht wieder hergestellt wird und erhalten bleibt.

Behandlung mit TENS
Bei der Schmerzbehandlung haben sich TENS-Geräte gut bewährt, gerade bei der Behandlung von Kreuz- und Rückenschmerzen sowie z.B. bei Ischialgie. Die Transkutane Elektrische Nervenstimulation wurde zur Schmerzbekämpfung entwickelt. Dabei werden Elektroden im Rückenbereich oder auch an den Beinen angelegt. Das Medisana Rückenschmerz-Therapiegerät bietet zum Beispiel eine TENS/EMS (Elektrische Muskelstimulation)-Methode im niederfrequenten Bereich. Dadurch werden schwache Stromimpulse über die Elektroden durch die Haut geleitet. Diese Therapie stimuliert Muskeln und Nervenfasern und regt die Nutzung der körpereigenen schmerzlindernden Systeme an.

Gegen chronischen Schmerz
Besonders chronischer Schmerz erfüllt nicht mehr seine eigentliche Funktion als Warnsignal. Stattdessen wirkt er zermürbend auf Körper und Seele des Betroffenen. Dieses wurde längst erkannt und nach der Ursache gesucht. Die heutige Wissenschaft bietet verschiedene Methoden zur Schmerzlinderung, darunter medikamentöse oder alternative, nebenwirkungsfreie Methoden wie die Akupunktur und TENS. Die wissenschaftlich anerkannte und seit 20 Jahren eingesetzte Reizstromtherapie sorgt dafür, dass die Reizleitung unterbrochen wird und die Botschaft 'Schmerz' nicht mehr beim Gehirn ankommt.

Körpereigene Schmerzlinderung
Auch wird die Ausschüttung der körpereigenen Schmerzhemmer, der Endorphine angeregt. Die Schmerzlinderung erfordert in den meisten Fällen eine mehrmalige Behandlung und hält je nach Schwere und Art der Erkrankung kurzfristig oder länger an. Die Dauer und Häufigkeit der Therapie kann individuell erfolgen, wie auch die Impuls- und Frequenzwahl. Sie wird mit dem Arzt im Hinblick auf die jeweiligen Gegebenheiten besprochen.
Publiziert am 17.09. von Eszter Langer