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Erkältungen vorbeugen - durch ein Bad mit ätherischen Ölen

Erkältungsviren halten sich lange an Oberflächen und verbreiten sich rasch - auch durch Tröpfcheninfektion. Daher ist es gar nicht so leicht sich gegen die über 200 Virenarten, die Erkältungen auslösen können, zu schützen. Fast jeder Mensch ist mindestens einmal im Jahr von Erkältungssymptomen wie Schnupfen, Kopfschmerzen, Husten, Halsschmerzen und auch Fieber betroffen. Wer die Symptome rechtzeitig erkennt bzw. grundsätzlich die Abwehrkräfte seines Körpers stärken möchte, kann sich mit warmen Bädern helfen und zu einem hilfreichen Badezusatz greifen.

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Winterzeit und Viren
Erkältungen erwischen einen besonders oft in der kalten Jahreszeit, weil dann der Körper durch die Kälte geschwächt ist und die Schleimhäute in den beheizten Räumen oft zu stark austrocknen. Da ist es für die Viren ein leichtes Spiel, sich im menschlichen Körper einzunisten, ohne dass dessen natürliche Abwehrreaktion ausreicht, mit den Erkältungsviren fertig zu werden. Als Folge machen sich langsam die ersten Symptome wie rauer Hals, Husten, eine rinnende Nase oder Kopfschmerzen bemerkbar.

Abwehrkräfte stärken
Um die Abwehrkräfte des Körpers generell fit zu halten oder ganz am Beginn der Erkältung, wenn die ersten Symptome nur leicht spürbar sind, ein Hausmittel parat zu haben, eignen sich warme Bäder. Ein gut gestärktes Immunsystem ist oft die beste Voraussetzung dafür, dass die Erkältung nicht mit voller Wucht ausbricht. Durch regelmässigen Sport, eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und ausreichend Schlaf lässt sich das Immunsystem deutlich stärken. Aber auch Entspannung spielt eine besondere Rolle, denn Stress schwächt den Körper massgeblich – egal, ob es sich dabei um beruflichen, emotionalen oder positiven Stress handelt. Auch ungewohnte Kälte bedeutet für den Körper plötzlichen Stress, weil dieser mit Regulierungs- und Anpassungsbemühungen reagieren muss.

Entspannend und durchblutungsanregend
Warme, entspannende Heilbäder sind eine Möglichkeit der Abhilfe. Ein warmes Entspannungsbad mit Badezusätzen wie Kamille, Melisse, Rosmarin oder Heublumen hilft auf mehreren Ebenen beim Stressabbau: Durch die Wärme und die heilenden Kräfte der Pflanzen können sich die Muskeln entspannen, gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt, was die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen begünstigt. Ausserdem entfaltet das Einatmen der Dämpfe der ätherischen Öle eine beruhigende Wirkung. Kamille und Melisse sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung, Rosmarin wirkt stressabbauend, und die Wirkstoffe von Heublumen tragen zur Linderung von Muskelschmerzen und zur Muskelentspannung bei.

Hilfreiche Kräuter
Wenn sich schon allererste Anzeichen einer Erkältung bemerkbar machen, lassen sich die Symptome durch Bäder mit Kräuterzusätzen wie Thymian und Eukalyptus lindern, aber auch Minze und Latschenkiefer wirken wohltuend. Wenn die Wirkstoffe der ätherischen Öle durch die Nase in die Atemwege gelangen, wirken sie dort desinfizierend und lindern auch trockene, gereizte oder angeschwollene Schleimhäute.

Thymian und Eukalyptus
Thymian eignet sich hervorragend bei Atemwegserkrankungen und Erkältungen. Die Wirkstoffe dieses Lippenblütengewächses wirken auch schleimlösend. Eukalyptus hilft gut bei Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Husten und Schnupfen. Das ätherische Öl wirkt keimtötend und ebenfalls schleimlösend. Auch aufgrund ihres markanten, würzigen Aromas ist es angenehm, die Dämpfe von Eukalyptus- oder Thymian-Öl einzuatmen.

Beachtenswertes
Bei der Anwendung von Heilbädern ist aber zu beachten, dass sie nur zur Stärkung des Abwehrsystems und nur in der Anfangsphase der Erkältung sinnvoll sind. Sowie die Erkältung bereits ganz ausgebrochen und der Körper sogar durch Fieber geschwächt ist, sollten keine warmen Bäder genommen werden, weil sie den Körper zu sehr anstrengen. Auch sollten Personen, die an Asthma, Bluthochdruck oder Venenproblemen leiden, erst nach Rücksprache mit ihrem Arzt zu diesem Heilmittel greifen. Ferner sind gewisse Badezusätze mit ätherischen Ölen nicht für Babys und Kleinkinder geeignet.

Tipps bei Erkältungsbädern
Auf den Packungen oder Packungsbeilagen der Badezusätze ist die empfohlene Badetemperatur und Badedauer normalerweise immer angegeben. Sie können sich aber – vor allem, wenn Sie kein Wasserthermometer zur Hand haben – an den Hinweisen Ihres Körpers orientieren: die Temperatur sollte so warm sein, dass es für Sie angenehm ist. Besser mit einer niedrigeren Temperatur beginnen und dann noch heisses Wasser nachlaufen lassen. Das Wasser sollte aber wirklich warm und nicht nur lauwarm sein, damit es seine Wirkung entfalten kann.

Ideale Badedauer
Für die Badedauer gilt das Gleiche. Wenn Ihr Körper signalisiert, dass er lange genug im Wasser war, dann steigen Sie langsam und vorsichtig aus der Wanne. Körpertemperatur und Kreislauf sind nach dem Bad nicht mehr in der gleichen Verfassung wie vor dem Bad - stellen Sie sich darauf ein, dass Ihr Körper jetzt mehr Ruhe und langsame Bewegungen braucht. Ideal wäre, wenn Sie nach dem Bad ca. zwei Stunden liegend oder sitzend ausruhen könnten.

Hautpflege bei Erkältung
Ein weiterer guter Tipp bei rinnender Nase oder Schnupfen ist die Reinigung der Nase durch Spülungen mit Salzwasser. Wenn sich die Haut rund um die Nase durch das häufige Schnäuzen gerötet hat oder empfindlich ist, hilft die Anwendung einer lindernden Hautcreme wie zum Beispiel der Mitizyncreme, die unter anderem hautverwandte Fette und Menthol enthält.
Publiziert am 09.03. von Eszter Langer